Mit LORA in die Zukunft…!

Mit LORA in die Zukunft…!

Das Internet der Dinge (IoT – Internet of Things) vernetzt „Gegenstände“ intelligent miteinander. Sie werden somit zu smarten Gegenständen, die befähigt werden, online und unabhängig Informationen auszutauschen, sich zu steuern und Aktionen auszulösen. Damit das IoT die nötige Akzeptanz findet, werden zwei Voraussetzungen wichtig. Als Basis für das IoT wird eine Netzinfrastruktur benötigt, die in der Lage ist, die Vielzahl an „Dingen“ wirkungsvoll in ein Netz einzubinden. Genauso wichtig sind aber die Dienste und Applikationen, die für den Endverbraucher den eigentlichen Mehrwert darstellen. Mit den gängigen Funktechniken lassen sich diese zwei Grundvoraussetzungen für die Akzeptanz des Internet der Dinge aber nicht umfassend erreichen. Low- Power-Netze bieten einen Ausweg.

Vorteile bei Reichweite und Bandbreite
LoRaWAN nutzt freie Frequenzbänder aus den lizenzfreien ISM-Bändern. In Europa sind das die Bänder im Bereich 868 und 433 MHz. Durch Verwendung von Frequenzspreizung ist die Technik nahezu immun gegen Störstrahlung. Die Reichweiten zwischen Sender und Empfänger betragen je nach Umgebung und Bebauung zwischen 2 und 15 km. Das System hat eine hohe Sensibilität von -137 dBm. Damit bietet die Technik eine höhere Durchdringung bis tief in Gebäude und Kellerräume hinein, was die Verfügbarkeit des Netzes erhöht. Die Kommunikation zwischen den Endgeräten und den sog. Gateways erfolgt auf verschiedenen Frequenzkanälen mit unterschiedlichen Datenraten.

Vom Sensor zur Cloud
Die LoRa-Architektur besteht aus Endgeräten (Sensoren und Aktoren), Gateways und dem Network Server. Die Gateways sind mit dem Network Server verbunden, während Endgeräte zu einem oder mehreren Gateways kommunizieren. Der Network Server verfügt über standardisierte Schnittstellen (z.B. REST, CoAO, MQTT) in Richtung der Anwendungsseite, womit die Anbindung von Cloud-Applikationen einfach ermöglicht wird. Damit eröffnen sich Möglichkeiten für eine Vielfalt von Anwendungen. Mit einfachen Sensoren, an beliebigen, netz- unabhängigen Orten, können Informationen gewonnen werden, die bisher technisch kaum oder gar nicht ermittelt werden konnten.

LORA-fähige Sensoren sind bereits am Markt verfügbar bzw. bestehende Sensorik kann durch die Sensorhersteller durch Tausch des Funkmoduls einfach für LoRa umgebaut werden. Weiterhin gibt es bereits einige Zertifizierungsstellen, bei der Sensorhersteller ihre Produkte für LoRaWAN zertifi- zieren lassen können.

Auf Basis eines LoRaWAN-Netzes können zukünftig – unverkabelt und ohne Aufwand – vor allem Statusinformationen ausgetauscht, verglichen und bewertet werden. Das bildet – oft in Verbindung mit anderen Informationsdiensten – die Grundlage für einen ganzen Kosmos neuer Services und Apps, wie z.B. Tracking-Dienste, die Nachverfolgung von Haustieren, Wertgegenständen oder auch von Containern für Wertstoffe. Intelligente Briefkästen, die melden, ob Post angekommen ist, oder Mülleimer, die ihren Befüllungsstatus kommunizie- ren, gehören ebenfalls dazu.

Wie das Internet der Dinge die Welt von morgen verändern wird, kann derzeit niemand konkret voraussagen. Dass die Welt dadurch verändert wird, aber schon. Durch die LORA-WAN- Funktechnik werden neue, bisher technisch nicht denkbare Anwendungen ermöglicht.

Das CampusTeam ist auch zu LORA Ihr kompetenter Ansprechpartner!